Samstag, 31. Januar 2015, 18:00 Uhr, Martinskirche

Konzert Cello solo mit Christina Meißner, Weimar

Christina Meißner

Nach langer Pause dürfen wir uns wieder auf ein Cello Solo Konzert von Christina Meißner in der Martinskirche freuen. Die begeisterten Reaktionen auf ihre Konzerte in den Jahren 2009 und 2011 spiegeln sich z.B. in der Rezension des Nibelungen Kurier vom 19.03.2011 wider (Zitat): Frei von Berührungsängsten im Umgang mit zeitgenössischer Musik präsentierte sich die Cellistin Christina Meißner am Samstag in der Martinskirche. Bei ihrem Konzert ließ die Ausnahmemusikerin völlig vergessen, dass die von ihr ausgewählten Werke höchste technische und musikalische Anforderungen stellen. Technische Perfektion führt bei ihr nicht zu kalter Brillanz, sondern weitet den Weg zur emotionalen Wahrhaftigkeit des musikalischen Ausdrucks. Dabei reichte das Spektrum der Kompositionen vom Spätmittelalter bis zu zeitgenössischer Musik. Die äußerst differenzierte Klangwelt des Cellos gewann in ihrem Spiel physisch greifbare Qualitäten.

Die Künstlerin wurde in Zabeltitz geboren und wuchs in Stolpen (Sachsen) auf. Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie in Weimar an der Hochschule für Musik Franz Liszt, wo sie viele Jahre auch lehrend tätig war. Entscheidende künstlerische Impulse erhielt sie von Stanislav Apolin, dem Doyen des Cellos in Prag.

Die Arbeit als Mitbegründerin des Ensembles klangwerkstatt weimar führte sie zu Kooperationen mit namhaften zeitgenössischen KomponistInnen wie Isang Yun, Toshio Hosokawa, Georg Katzer, Isabel Mundry, Helmut Lachenmann, Rebecca Saunders, Adriana Hölszky, René Mense oder auch Georg Crumb und Younghi Pagh-Paan. Mit diesem Ensemble konzipierte und spielte sie viele Jahre eine eigene Konzertreihe in Weimar.

Programm des nächsten Konzerts [PDF] (ca. 2.3 MB)

Eintritt: Abendkasse 10 €; Schüler/Studenten und Behinderte: 7 €, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.